Meisterwert Perspektive und das Börsengeschehen im Dezember 2025
Die Aktienmärkte präsentierten im letzten Monat des Jahres ein gemischtes Bild. Europa veränderte sich wenig – der EuroStoxx verbuchte bis zur Monatsmitte kleine Gewinne getrieben von Bank- und Energiepapieren, während zyklische Titel von Jahresendrallye-Hoffnungen profitierten. Die Anleger blieben jedoch vorsichtig. Die EZB hatte zuletzt die Leitzinsen unverändert gelassen, damit blieb der geldpolitische Abstand ein relevanter Faktor für EUR/USD und Kapitalflüsse.
In Nordamerika zeigte sich der S&P 500 im Dezember teils volatil, tendenziell mit Seitwärts-Bewegungen. Gewinnmitnahmen nach starken Vormonatszuwächsen wechselten sich mit Phasen technischer Erholungen ab. Dämpfend wirkten Aussagen zur Geldpolitik und schwankende Renditen. Die Fed senkte im Dezember die Zinsen (FOMC-Statement 10.12.2025) und signalisierte einen vorsichtigen Abbau der Straffung. Abweichende Stimmen einzelner Mitglieder sorgten jedoch für Unsicherheit zum Tempo weiterer Cuts bei den Marktteilnehmern.

Wertentwicklung des Fonds Meisterwert Perspektive

Die aktuelle Marktsituation
In Deutschland zeigte der DAX zum Jahresende eine Erholung und erreichte wieder Zweimonatshochs. Händler nennen Gewinnmitnahmen in New York und Quartalsberichte als Treiber kurzfristiger Schwankungen.
EUR/USD bewegte sich im Bereich um etwa 1,16 (Anfang Dezember) und zeigte leichte Schwäche gegen den Greenback, teils getrieben von Fed-Entscheidungen und US-Daten – die Spanne blieb jedoch eng. Ein stärkerer US-Dollar nach Fed-Signalen verteuerte den Euro in Relation kurzfristig. Gold und Silber setzten ihre Rallye fort: Gold erreichte Mitte Dezember neue Jahreshöchststände (Feinunze in US$ deutlich über früheren Niveaus). Silber legte prozentual noch kräftiger zu und erzielte Rekordstände, befeuert von erhöhtem Investmentinteresse und Safe-haven-Nachfrage. Im Rückblick auf das gesamte Jahr bleiben Trump, Zölle, China, Russland, Ukraine, Neuordnung der Welt und Liberation Day die immer wieder genannten Einflussfaktoren, deren Wirkung auch auf 2026 ausstrahlen sollte. Für das neue Jahr erwarten wir wie immer das Unerwartete!
Der Blick in die Fondswerkstatt
Der Dezember war eher ruhig – und nahezu ebenso ruhig verlief die Neuausrichtung des Meisterwert Perspektive. Nur wenige Titel verließen das Portfolio, darunter der französische Finanzdienstleister Edenred, der australische Biotechnologiewert CSL (Commonwealth Serum Laboratories) und die deutsche Merck KGaA. Die Reallokation erfolgte mit Schwerpunkt auf Japan: Daikin Industries (u. a. Wärmepumpen), Dai Ichi Sankyo (Pharmazie) und der Halbleiterhersteller Tokyo Electron sind die Namen, die hinter dem japanischen Engagement stehen.
Flankiert werden die fernöstlichen Werte vom französischen Bureau Veritas, welches Labortests, Inspektionen und Zertifizierungsdienste für die Branchen Automobile, Transport, Bau, Chemie, Rohstoffe, Landwirtschaft, Konsumgüter, Einzelhandel, Lebensmittel, Schifffahrt, Öl & Gas und Versorgung anbietet. Daneben begrüßen wir wieder Telecom Italia im Portfolio und mit Medtronic einen führenden amerikanischen Ausrüster für Krankenhäuser.
Wenn auch die Eurozone weiterhin der am höchsten berücksichtigte Währungsraum ist, sind die nordamerikanischen und japanischen Werte ebenfalls stark präsent. Mit einer erwarteten, durchschnittlichen Dividendenrendite von 3,44% und einem Portfoliobeta von 0,75 geht der Meisterwert Perspektive defensiv ausgerichtet in das neue Jahr. Das durchschnittliche Kurspotential unserer Einzelwerte wird von internationalen Analysten bei über 20% gesehen.
