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„In Between” | Tusche auf Papier, digital nachbearbeitet.

Werte leben

Kann nachhaltiges, an Stakeholder-Interessen ausgerichtetes Banking im internationalen Kontext praktiziert werden? Ist es wettbewerbsfähig? Kritiker des Nachhaltigkeitsgedankens argumentieren, dass die Marktteilnehmer im Entscheidungsfall immer die höhere Rendite wählen und damit gewinnmindernde Nebenbedingungen aussortieren. Diese Betrachtung lässt jedoch außer Acht, dass immer mehr Menschen ihre Anlageentscheidungen unter Einbeziehung von wertorientierten Nebenbedingungen fällen. Das gute Gewissen, der Anspruch auf ein ethisch ausgerichtetes Portfolio, eine soziale Rendite, ein gesundes, in natürlichen Grenzen stattfindendes Wachstum ohne Verlierer ist vielen Menschen mittlerweile ebenso wichtig, wie eine ordentliche Verzinsung ihres Vermögens.

Langfristig kann nur der Werte aufbauen, wer Werte achtet

Nachdem im virtuellen Zahlenraum Scheinwerte aufgebaut wurden, die im Zuge der Finanzkrise verpufften, ist bei vielen Anlegern wieder das Bedürfnis gewachsen, in reale Werte zu investieren. Damit einher geht die Erkenntnis, dass die Entwicklung des Vermögens sich in natürlichen Grenzen vollziehen sollte.
Weniger ist mehr, dafür aber nachhaltig. Eine neue Bescheidenheit? Nicht ganz! Eher ein neuer Realismus, verbunden mit der Überzeugung, dass gute Geldanlage sich nicht gegen die Werte unserer Gesellschaft und damit gegen die Grundlage unserer Existenz richten darf. Mit Werten zu nachhaltigem Investment.

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Von links nach rechts: Birgitt Midden, Michael Feisthauer, Dana Säuberlich, Timo Antons, Nik Tscharntke, Thomas Heinisch, Stefanie Dunkel, Florian Grävenstein, Anja Weiß, Stefan Riecher, Franziska Palitza, Frank-Peter Adam, Sascha Köckeritz, Utz Oppelt, Sabine Börker-Müller, Maik Blum, Annett Edmond, Markus Ruf, Lennart Bernert
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